06.9.2011 12:33 pridal:
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Keine Reservisten bei den slowakischen Streitkräften
Die slowakischen Streitkräfte müssen in letzter Zeit mit einem begrenzten Budget auskommen. Die Einsparungen betreffen vor allem die aktiven Kampfeinheiten. Noch schlimmer sieht es jedoch mit den Reservisten aus. Derzeit gibt es nämlich keine, die regelmäßig an Militärübungen teilnehmen würden. Offiziell verfügt das Budget der slowakischen Streitkräfte über Finanzmittel für 700 bis 800 Reservisten, tatsächlich werden dafür allerdings keine Mittel verwendet. Im Nachbarland Tschechien sieht die Lage ähnlich aus. Die Anzahl der für den Notfall bereitstehenden Militärs ist dort zwar auch ungenügend, die Männer und Frauen in Reserve bekommen jedoch zumindest ein Monatsgehalt und sind auch bei Manövern mit dabei. Bei einer Naturkatastrophe oder einer militärischen Bedrohung würde man trotzdem einem Mangel an gut ausgebildeten Soldaten gegenüberstehen. Auch deshalb werden in Tschechien die Stimmen nach einer Wiedereinführung der Wehrpflicht immer lauter. In der Slowakei denkt man laut dem Sprecher des Verteidigungsministeriums Ivan Rudolf nicht über solch einen Schritt nach. Wie Rudolf bemerkt, muss man außerdem auch mit einem anderen Problem zurechtkommen. In der Armee fehlt es an spezialisierten Fachkräften, seien es Ärzte, Kommunikationstechniker oder Juristen. Die slowakischen Streitkräfte verfügen über beinahe 15.000 aktive Soldaten. Dies ist viermal weniger als im Jahre 1993. Rund 570 von ihnen sind auch bei Einsätzen im Ausland tätig.
Quelle: SME
Quelle: SME
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